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Lesung

Sarah Kuttner

20.11.2016, 18 Uhr
Lüneburg, Kulturforum

UPDATE:
Aufgrund angegriffener Stimmbänder muss Sarah Kuttner ihre für den morgigen Abend geplante Lesung im Kulturforum Lüneburg leider absagen. Ein Nachholtermin ist so kurzfristig nicht planbar gewesen, weshalb die Karteninhaber ihre Eintrittskarten an den Vorverkaufsstellen, an denen sie gekauft wurden, zurückgeben können. „Es tut uns sehr Leid, dass wir die Lesung so kurzfristig absagen müssen“, so Veranstalter Thomas Schulz von der Agentur MITUNSKANNMAN.REDEN. „Bereits bei der heutigen Lesung in Oldenburg klagte Sarah über heftige Schmerzen im Hals und da blieb uns keine andere Wahl als die Lesung abzusagen. Wir hoffen, dass wir Sarah zu einem späteren Zeitpunkt nach Lüneburg holen können.“

Nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat, ist Jule mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur noch irgendwie erträgt: ihren Job als Sängerin, die unzähligen Anrufe ihrer Mutter, den ganzen Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Als auch ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bruder nach England, auf der Suche nach Ruhe und Anonymität.
Doch dort trifft sie auf ihren Vater, der im Sterben liegt. Zaghaft beginnt Jule einen letzten Versuch, sich dem Mann anzunähern, von dem sie sich ihr Leben lang im Stich gelassen gefühlt hat. Eine tragikomische Road-Novel über das komplizierte Verhältnis zu den eigenen Eltern und den Wunsch, Urlaub von sich selber machen zu können.

Sarah Kuttner blickt mit ihrem neuen Roman aufrichtig und berührend aber gewohnt humorvoll auf die Widersprüche des Lebens, die es in unserer Zeit auszuhalten gilt.


Beteiligte Künstler


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