MALKY

In MALKY (bulgarisch: „Kleiner Junge“) hallt die neue große Freiheit, die Weite des Ostens. Und in Malky wimmert die Sehnsucht nach Heimat, nach Melancholie.
Es klingt der große Bogen der Zerissenheit zwischen Kind und Greis, zwischen Hell und Dunkel, zwischen Anfang und Ende. MALKY ist die Sehnsucht des Weisen nach dem Reinen (untermalt durch das Cover von Peter von Tresckow (FAZ) – "the longest way", 2012). Malky hat kein Gesicht, will sich nicht ausstellen. MALKY muss man hören.

SOON kommt verstimmt daher, reißt den Hörer in hölzerne Leere, macht einsam. Sakral und archaisch wummert der Bass ins Ohr. Traumwandlerische Streicherlinien tanzen in den Vordergrund, tauchen auf und ab. Die elf erdigen Klagelieder sind ein beeindruckendes Intermezzo der Einflüsse – kaum meint man klar den Soul zu spüren, drängen leiernde Elektroelemente in den Vordergrund, kaum fühlt man den Beat, fordern archaische Gesänge das Ohr. Den Trost, das große Verbindende trägt die Stimme – eine warme, göttlich anmutende Soulstimme, die vor Facetten strotzt und mit kantiger Klarheit nie den Boden verliert.

SOON entgleitet jedem Raster, zeigt sich kernig-soulig, avantgardistisch rau und bleibt dabei doch Popmusik. Denn SOON geht ins Ohr, muss gehört werden. Immer wieder. 

Link zur Künstlerwebsite: https://www.facebook.com/malkyofficial/timeline

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