
RAINALD GREBE & DIE KAPELLE DER VERSÖHNUNG präsentieren “1968″
Wed., 11.03.2009, Audimax der Hochschule Hildesheim , Beginn: 20:00 Uhr
Das weiße Kaninchen führte die kleine Alice durch das
Wunderland. Und auch wir wollen dem weißen Kaninchen folgen. Wohin
bringt es uns? Wir legen das Jahr 1968 auf das Jahr 2008 und fahren
los. Jimi Hendrix singt ein Lied über Ressourcenschonung, Janis Joplin
dreht die Energiesparlampe rein und wir hören wild thing in der
Nichtraucherlounge und feiern die Gesundheitsdiktatur.
Es gibt kein richtiges leben im falschen, aber im richtigen, und wir
sind auf dem besten Weg dahin. Schön war die Zeit, als langes Haar noch
politisch war.
Ein bunter Abend mit Rainald Grebe, Martin Brauer, Marcus Baumgart, Sitar und Kaninchen.
Rainald Grebe ist Autor, Comedian, Liedermacher, Schauspieler. Seine
unnachahmliche, unkonventionelle Bühnenperformance ist voller
Widersprüche und Widerhaken, voller Doppelbödigkeit und voller klugem
Unsinn. Rainald Grebe gründete 2005 die Kapelle der Versöhnung und
dichtete Hymnen auf Thüringen und Brandenburg, mit denen er sich nicht
nur die Herzen der Großstädter eroberte.
Er wurde tituliert als Urenkel des Dadaismus und gelobt für die
subversive Kraft seines Humors. Skurrilität und anarchistisches
Entertainment, verbunden mit einer sehr eigenwilligen melancholischen
Weltsicht, katapultierten ihn auf der Beliebtheitsskala ganz nach
vorne.
Jetzt hat Rainald Grebe sich die ’68er vorgenommen …
Pressestimmen
„Rainald Grebe ist ein Fixstern. Seine Programme gehören definitiv
zum Besten, Intelligentesten und nicht zuletzt zum komischsten, was man
derzeit auf deutschen Bühnen erleben kann.”
Badische Zeitung
„Mit irrem Blick, der an Klaus Kinski erinnert, und Spott attackiert
der Sänger alles Provinzielle, die scheinbare Idylle, die verlogenen
Lebensentwürfe einer Mittdreißiger-Gesellschaft, deren Inhalte sich
beim Sushi-Essen erschöpfen. Auch musikalisch ist der Abend ein echtes
Kunststück. Das groovt und rockt, setzt scheinbar Emotionen, und stellt
sich durch überraschende Wendungen jenseits des Mainstream immer wieder
selbst in Frage.“
Berliner Morgenpost
„Er ist ein Ungeheuer! Aber ein freundliches. Rainald Grebe ist kein
Mensch gewordener King Kong – doch sein Potenzial als Komiker ist
ähnlich erschütternd und eher hinterhältig verwüstend.“
TIP Berlin
„So leichtfüßig wie Grebe in seinem Leben zwischen Hochkultur und
Unterhaltungsbranche wandelt, wechselt er auch in seinem Programm
zwischen Ernst und Dada. … So inbrünstig wie Grebe singt, kann man als
Zuschauer gar nicht anders, als Mitleid zu entwickeln. Aber
gleichzeitig wundert man sich über das eigene Identifikationsbedürfnis
angesichts der Verlogenheit der besungenen Charaktere. Die Begabung, im
Publikum diese emotionale Zerrissenheit hervorzurufen, hebt Grebe aus
der Masse der Comedians heraus.“
Märkische Allgemeine
„Das Schöne ist, dass die Songs trotz ihrer anarchistischen Texte so ohrwurmtaugliche Melodien haben.“
Berliner Zeitung
„Die Texte sind auf den ersten Eindruck harmlos, aber Zeitzünder,
die leise, mit zeitlicher Verzögerung explodieren, dann aber nachhaltig
wirken. Es ist unmöglich, von Rainald Grebe nicht gefesselt zu sein.“
MOZ Kulturredaktion
„Der Abend wird lang, und das ist auch gut so. Er schafft es,
gesellschaftliche Themen mit so viel Schwachsinn zu verbinden, dass es
einfach Spaß macht und einen oft denken lässt „Genauso ist unsere Welt,
er hat den Kern getroffen“. Ein gelungener Abend, der zur Wiederholung
empfohlen wird!“
NewsBerlin
„Lyrik mit Heimtücke … sublimer Blödsinn mit wetterfester, tragischer Grundierung“
Der Spiegel
„Das Narrenschiff, auf dem Grebe und die Kapelle der Versöhnung
spielen, ist definitiv auf großer Fahrt durch die sieben Meere des
ernsthaften Quatsches.“
Bonner Rundschau
Homepage:
www.rainaldgrebe.de
www.rainald-grebe-club.de
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