
Hagen Rether präsentiert: “Liebe”
Fri., 06.02.2009, Pier 2 Bremen , Beginn: 20:00 Uhr
Unauffällig wie ein Barpianist schleicht er sich mit einigen
leisen Akkorden heran, um scheinbar ganz unverbindlich ins Plaudern zu
geraten. Hier ein Witzchen, dort eine Übertreibung, da ein Kalauer und
plötzlich wird Rether so treffend und bösartig wie derzeit kaum einer
seiner Kollegen. Mit der einschmeichelnden Stimme des netten
Psychologen von Nebenan trifft Hagen Rether ins Schwarze, sei es beim
tagesaktuellen Bundesalltag oder den globalen Zusammenhängen im Großen
und Ganzen. Er schwankt virtuos zwischen Albernheit und tiefer Tragik,
Größenwahn und Verlegenheit, Flirt und Attacke - sein Publikum zwischen
Liebe, Lachtränen und stummem Entsetzen. Bittersüß!
Hagen Rether kommt aus Essen und macht so gutes Kabarett, dass er
seit 2003 mit Preisen überhäuft wurde. Er bietet eine frische Variante
im Kleinkunstgenre, voller Überraschungen in Form und Inhalt, lakonisch
und zynisch, klug und hintersinnig – und dabei so elegant, wie es Hagen
Rethers Äußeres verspricht.
Pressestimmen:
“Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander – die personifizierte Rache des ewig auf Abstand gehaltenen Intellektuellen an den ,Machern´ dieser Welt. Die uralte kritische Botschaft, die Verlogenheit der Konsumgesellschaft und des Establishments zu geißeln, erfüllt er subversiv, nonchalant und hundsgemein”. (Süddeutsche Zeitung)
“Keine Frage, mit Rethers kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche Musikkabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen.” ( FAZ)
“Das Programm heißt übrigens LIEBE. Es ist eine Sternstunde des Kabaretts.” (Frankfurter Rundschau)
“… ist Aufklärer und möchte im Lichte Kants und Lessings Erhellendes sagen – gegen Heuchelei, Angstmacherei, Ungerechtigkeit und Verdummung. Das sollte gutes Kabarett leisten, auch wenn es Gefühle verletzt. Vielleicht muss gutes Kabarett heutzutage auch Gefühle verletzen, um den Panzer aus Stumpfsinn zu durchschlagen, der sich über die Welt zu legen droht.” (Mannheimer Morgen)
“Denn Hagen Rether hat viel mehr drauf: Er zeigte sich als eine Art Neil Postman des Kabaretts, erbarmungslos nimmt er das Weltgeschehen auseinander.” (Westdeutsche Zeitung)
“Rether ist zynisch, respektlos, politisch absolut unkorrekt und fabelhaft.” (Hamburger Abendblatt)
“Hagen Rether bringt etwas auf die Bühne, das bei jungen Kabarettisten keineswegs selbstverständlich ist: einen eigenen Stil, der gepaart ist mit Können, Souveränität und Ausstrahlung.” (Stuttgarter Zeitung)
Bremen, Kabarett, Pier2 Rether



