
WLADIMIR KAMINER präsentiert:
Wed., 07.01.2009, Harmonie Oldenburg , Beginn: 20:00 Uhr
Wie alles begann:
In Moskau geboren, zog es den Autoren 1990 nach Berlin. Für gerade mal 96 Rubel reiste er in Ostberlin ein, nachdem seiner halber Bekanntenkreis aus Moskau auf Reisen „verschwunden“ war. Nach der Grenzöffnung erhielt er als „Kontingentflüchtling“ eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Kaminer arbeitete als Tontechniker am Theater, studierte Dramaturgie und fing nebenher an zu schreiben, anfangs auf Russisch, dann auf Deutsch. Der Durchbruch gelang mit „Russendisko“. Sein Siegeszug durch die Bestseller-Listen dauert an.
Der Ist-Zustand:
Wladimir Kaminer lebt mit seiner Frau Olga in Berlin. Seine beiden Kinder gehen in die Schule, die Tochter ist auf dem Gymnasium. Die Erfahrungen mit Lehrern und Mitschülern liefern so viel Stoff, dass in diesem Jahr ein Buch mit dem Schwerpunkt Schule erscheint: „Salve,
Papa“. Seit längerer Zeit schreibt Kaminer an einem Werk mit dem Titel „Es gab kein Sex im Sozialismus“. Das verheißungsvoll klingende Buch wird Anfang 2009 in den Regalen stehen.
Und sonst?
Wladimir Kaminer gehört zu den großen Autoren der heutigen Zeit. Mit seiner feinen Sprache beschreibt er Charaktere und Situationen ohne
gehässig sein zu müssen. Stets liebevoll sind seine Um- und Beschreibungen, und trotzdem fließen Tränen. Wer bei seinen Werken nicht lachen muss, ist vermutlich reif für den Arzt. Kurzweilig, humorvoll und zugleich erholsam nimmt sich Kaminer Themen an, die viele Autoren verzweifeln lassen würden.
Live:
Der überzeugte Großstadt-Mensch und Hauptstädter gehört zu der Sorte Autor, die auch live überzeugen. Stets in Interaktion mit dem Publikum ist
Wladimir Kaminer ein Autor mit echten Entertainer-Qualitäten. Kein Wunder, dass seine stets ausverkauften Lesungen meist mit tosendem Applaus enden …
Pressestimmen:
“Wladimir Kaminer, so viel steht fest, ist ein großer Gewinn für die deutsche Literatur.” (Süddeutsche Zeitung)
“Man liest und liest und lässt es sich in seinen Geschichten wohl sein, macht seine leicht somnambulen Ausflüge in die Wirklichkeit erheitert mit, nimmt voller Behagen an seinen Unbehaglichkeiten im deutschen Alltag teil und bewundert diesen alerten Autor, der sich mit seiner satirisch grundierten Fremdheit so gut eingerichtet hat im neuen Berlin und auf dem Buchmarkt.” (Die Zeit)
“Kaminer überzeichnet die Wirklichkeit mit lakonischer Ironie. Stanzt keine überflüssigen Prosaschnörkel. Blickt schubladenfrei auf seine Figuren mit dem Blick fürs Wesentliche.”
(Die Welt)
“Es gibt drei Arten, die Welt zu sehen: die optimistische, die pessimistische und die von Wladimir Kaminer.” (Frankfurter Rundschau)
“Starke Nerven sollte auf jeden Fall haben, wer Kaminer in der U-Bahn oder im Café liest, weil sich die Leute dauernd nach dem hysterischen Gelächter umdrehen.” (Brigitte)
Homepage:
www.russentext.de/kaminer/
Bibliographie:
* Küche totalitär. Das Kochbuch des Sozialismus. (2006)
* Karaoke (2005)
* Ich mache mir Sorgen, Mama (2004)
* Mein deutsches Dschungelbuch (2003)
* Helden des Alltags (2002)
* Reise nach Trulala (2002)
* Militärmusik (2001)
* Schönhauser Allee (2001)
* Frische Goldjungs (2001)
* Russendisko (2002)
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